Das richtige Auto

Wenn Sie sich ein neues Auto anschaffen wollen, hilft nicht nur die Wahl der richtigen Kfz-Versicherung beim Sparen. Sie sollten auch unbedingt auf den vom Hersteller angegebenen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch achten. Hier gibt es je nach Modell und Fahrzeugtyp bereits große Unterschiede.

Um zu entscheiden, welcher Fahrzeugtyp für Sie die beste Wahl ist, gilt es folgende Punkte abzuwägen:

  • Ein Dieselfahrzeug verbraucht in der Regel weniger als ein Benziner und Diesel ist durchschnittlich 5 Eurocent günstiger als Benzin.
  • Die Anschaffung eines Dieselfahrzeugs ist etwas teurer, aber ab 10.000 Km jährlicher Fahrleistung lohnt sich der Aufpreis in der Regel schon.
  • Fahren Sie regelmäßig in bergigem Gelände und ziehen einen Wohnwagen oder andere Anhänger? In diesem Fall ist der Diesel die bessere Wahl.
  • Wenn Sie täglich weit zur Arbeit oder andere lange Wege regelmäßig fahren, ist die Installation einer Gasanlage sinnvoll. Hier gilt es natürlich, je nach Modell, die Einbaukosten abzuwägen.
  • Bei einem Neuwagen sollten Sie anfangs weder mit Vollgas, noch mit schwerem Ballast oder Anhänger fahren. Die Hersteller informieren zu jedem Modell über die optimalen Drehzahlen fürs Einfahren und die spätere Nutzung.

Rollen lassen

  • Wie in allen Bereichen des Straßenverkehrs gilt: Wer vorausschauend fährt, fährt besser! Sie halten sich damit nicht nur an den §1 der Straßenverkehrsordnung, sondern können auch spürbar Sprit sparen. Hier die Tipps von AdmiralDirekt.de:
  • Ausrollen. Ausrollen. Ausrollen. Das ist bereits der wichtigste und effizienteste Punkt, den es zu beachten gilt. Wenn Sie das Auto mit eingelegtem Gang ausrollen lassen, verbrauchen Sie keinen Sprit - bei Leerlauf bleibt der Standgasverbrauch.
  • Wenig bremsen – z.B. vor Ortschaften bereits ausrollen, ebenso bei Autobahnausfahrten. Auch bei Gefällen kann je nach Steigung lange ohne Gas zu geben gerollt werden. Bei vorausschauender Fahrweise können Sie vor Ampeln oder Kreuzungen frühzeitig den Fuß vom Gas nehmen und so spritverbrauchendes Bremsen vermeiden (ganz nebenbei schonen Sie so Ihre Bremsbeläge).

Weniger ist mehr

Die Experten Ihrer günstigen Kfz-Versicherung AdmiralDirekt.de geben Ihnen weitere nützliche Tipps, die einfach umzusetzen sind:

  • Fahren Sie nicht Ihren halben Hausstand spazieren. Je weniger Last Sie an Bord haben, desto weniger Sprit verbrauchen Sie.
  • Vermeiden Sie Vollgas und schalten Sie frühzeitig in höhere Gänge.
  • Nutzen Sie die Klimaanlage nur, wenn es wirklich nötig wird.
  • Schwimmen Sie mit dem Strom: Wenn Sie sich dem herrschenden Verkehrsfluss anpassen, müssen Sie weniger bremsen und schalten und sparen dadurch Sprit.
  • Prüfen Sie regelmäßig den Luftdruck: Wenn Sie mit dem Luftdruck für Volllast fahren, haben Sie den geringsten Widerstand und somit niedrigeren Verbrauch.
  • Nutzen Sie den Tempomat, wenn vorhanden. So fahren Sie nicht nur entspannter, sondern auch sparsamer.
  • Seien Sie startklar, bevor Sie Gas geben: Der Sitz und die Spiegel sind richtig eingestellt, Gepäck ist verstaut, die Jacke abgelegt, die Gurte angelegt – dann erst wird der Motor gestartet.

Auch, wenn wir als Kfz-Versicherer Sie nicht vom Autofahren abhalten möchten, können die folgenden Anregungen nicht schaden:

  • Gehen Sie kurze Strecken einfach mal zu Fuß oder nehmen Sie das Fahrrad. Das ist billiger und hält fit.
  • Nutzen Sie bei Fahrten in Innenstädte die Park-and-ride-Systeme: Sie sparen sich die Parkplatzsuche bzw. die Parkhauskosten und vermeiden den hohen Spritverbrauch beim meist stockenden innerstädtischen Verkehr.
  • Bilden Sie, wenn möglich, mit Kollegen oder Nachbarn Fahrgemeinschaften. So können Sie im Wechsel sparen.

Um Ihre Kfz-Versicherung zu wechseln, müssen Sie Ihren jetzigen Vertrag regulär zum Ablauf des Versicherungsjahres kündigen. Dies ist bisher meist der 31.12., Ihre Kündigung muss dann bis zum 30.11. bei Ihrer jetzigen Versicherung eingehen.

Mittlerweile gibt es jedoch immer häufiger Verträge, die ab Beginn genau ein Jahr lang laufen- die so genannten 12-Monats-Policen. Hierbei ist ebenfalls die Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende des Versicherungsjahres zu beachten. Wenn Ihr Vertrag z.B. am 15.07.2013 begonnen hat, muss die Kündigung bis zum 14.06.2014 bei Ihrem Versicherer vorliegen.

Hat Ihr Versicherer den Preis bei unveränderten Versicherungsbedingungen und unverändertem Versicherungsumfang erhöht, haben Sie nach Bekanntwerden einen Monat Zeit, um Ihren Vertrag zu kündigen, frühestens aber zu dem Zeitpunkt, zu dem die Preiserhöhung wirksam wird.

Wenn Sie einen neuen (oder gebrauchten) Pkw kaufen, können Sie Ihren Versicherer sofort wechseln.

Wenn Sie einen Schaden hatten, können Sie Ihre Versicherung innerhalb eines Monats kündigen, nachdem die Verhandlungen über die Entschädigung beendet wurden.

Steht für die schadenfrei gefahrenen Jahre und bestimmt (mit) die Höhe des Preises für Ihre Autoversicherung.

Ihre Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) wird anhand der Anzahl der Jahre bestimmt, in denen Sie schadenfrei gefahren sind. Aus Schaden wird man zwar klug - frei von Zahlungen macht er aber nicht. Ihr Beitrag für die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Vollkaskoversicherung wird u.a. unter Berücksichtigung Ihrer SF-Klasse ermittelt: So bedeutet beispielsweise SF 4, dass Sie vier Jahre lang schadenfrei gefahren sind. Es gibt die SF-Klassen SF 0 bis SF 30 sowie 1/2, M („Malus“ bei mehreren Schäden) und S („Schaden“ ).

In die SF-Klasse 0 werden Sie als Fahranfänger eingestuft oder wenn Sie noch nie einen Pkw auf Ihren Namen versichert hatten. In die Schadenfreiheitsklassen 0, ½, S und M können Sie im Falle eines Schadens zurückgestuft werden, wenn Sie vor dem Schaden bereits in einer niedrigen Schadenfreiheitsklasse waren oder mehrere Schäden innerhalb eines Jahres hatten.

Ihre SF-Klasse "gehört" Ihnen und ist immer nur für ein Fahrzeug nutzbar. Wenn Sie also jemand anderen Ihr Fahrzeug fahren lassen und dieser einen Schaden verursacht, dann geht das zu Lasten Ihrer SF-Klasse. Im Falle eines Schadens werden Sie nämlich zurückgestuft und müssen ab dem folgenden Kalenderjahr einen höheren Beitrag zahlen.

Übrigens: Es kann sich durchaus lohnen, wenn Sie für kleinere Schäden Ihren Versicherungsschutz nicht in Anspruch nehmen, sondern selber zahlen. Damit umgehen Sie eine Rückstufung Ihrer SF-Klasse und sparen an dem sonst anfallenden höheren Preis. Lassen Sie sich im Schadenfall berechnen, welche Variante für Sie am günstigsten ist. Rufen Sie unser Beratungscenter unter 02203 5000 an. Einen bereits gezahlten Schaden in der Haftpflicht können Sie ein halbes Jahr nach Regulierung noch zurückkaufen – auch dadurch behalten Sie dann Ihre Schadenfreiheitsklasse.

AdmiralDirekt.de führt bedingungsgemäß keine Anrechnung der Schadenfreiheit von Dritten, sowie von anderen Fahrzeugklassen durch.

Die eVB-Nummer ist ein siebenstelliger Code aus Ziffern und Buchstaben und hat seit 2008 die Versicherungsbestätigungskarte (so genannte Doppelkarte) abgelöst. Heute gibt es nur noch diesen Code. Hinter diesem verbergen sich alle zur Zulassung oder Ummeldung wichtigen Daten wie Name des Versicherungsnehmers, Schlüsselnummern des Fahrzeugs aus dem Fahrzeugschein, Fahrzeugidentifikationsnummer, Beginn des Vertrages und vieles mehr.

Um Ihr Auto zuzulassen, müssen Sie der zuständigen Zulassungsstelle die eVB-Nummer nennen. Hierfür ist nichts Schriftliches nötig, es genügt, wenn Sie sich die Nummer notiert haben.

Ob Sie für Ihr Auto neben der Haftpflichtversicherung, die für Schäden haftet, die Sie bei Anderen verursachen, noch eine Kaskoversicherung benötigen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Generell gilt: Je älter das Auto ist, desto weniger lohnt sich eine Kaskoversicherung. Wer auf sein Auto angewiesen ist und einen Schaden nicht selber bezahlen kann, sollte allerdings die Kaskoversicherung wählen.

Die Teilkaskoversicherung übernimmt Kosten für Schäden an Ihrem eigenen Pkw, die durch bestimmte Gefahren verursacht werden. Abgesichert sind z.B. sogenannte Elementarschäden durch Überschwemmung, Sturm oder Hagel, außerdem Glasbruch oder Schäden durch Kurzschluss an der Verkabelung, Wildschäden und Schäden durch Marderbisse und andere Nagetiere.

Die Vollkaskoversicherung deckt alle Schäden an Ihrem Pkw ab, die auch in der Teilkaskoversicherung enthalten sind, geht aber noch darüber hinaus. In der Vollkaskoversicherung sind alle Schäden abgedeckt, die am eigenen Pkw entstehen – durch Unfall (z.B. Schäden am Wagen durch einen selbst verschuldeten Auffahrunfall, Schäden am Pkw beim Einparken) oder Vandalismus (z.B. Kratzer im Lack, abgebrochener Scheibenwischer, eingetretenes Licht). Mitversichert ist auch, wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begeht, wenn der Unfallgegner zahlungsunfähig ist und wenn der Schadensverursacher nicht haftbar zu machen ist (z.B. Kleinkinder).

Wenn Sie bisher eine Vollkaskoversicherung hatten und nun überlegen, aus Kostengründen nur noch den Teilkaskoschutz zu wählen, sollten Sie überlegen, ob Sie auch auf beide Versicherungen verzichten könnten. Denn: Wenn es sich für Sie nicht mehr lohnt, Ihr Auto gegen einen selber verursachten Totalschaden (Vollkasko) zu versichern, warum sollten Sie es dann noch gegen Diebstahl (Teilkasko) absichern?

Anders gesagt: Überlegen Sie, ob Sie Ihr Auto im Falle eines Verlusts (sei es durch Totalschaden oder Diebstahl) ohne Hilfe einer Versicherung ersetzen könnten, d.h. zum aktuellen Wiederbeschaffungswert. Kalkulieren Sie hier auch Ihre gewählte Selbstbeteiligung ein.